Qualifikation heute ist die Chance von morgen

87 Absolventen vom Zimmerer Ausbildungszentrum und Kompetenz Zentrum Holzbau & Ausbau Biberach feierlich verabschiedet

Ein Bericht von Jens Rothfuß

Am 14. Juni 2013 fand im Zimmerer Ausbildungs Zentrum und Kompetenz Zentrum Holzbau & Ausbau Biberach die feierliche Verabschiedung der Fortbildungskurse 2013 statt.

Gesamtleiter Thomas Rothfuß begrüßte die Teilnehmer, Gäste und Referenten und betonte besonders das große Engagement und die hervorragende Kooperation mit den Referenten aus Wirtschaft, Behörden, Hochschulen, Berufsschule und der Biberacher Bildungseinrichtung. Ebenso würdigte er die hohe Lernbereitschaft der äußerst motivierten Kursteilnehmer, die innerhalb der Fortbildungskurse einen bemerkenswerten kameradschaftlichen Umgang miteinander pflegten.

Der Vorsitzende des Berufsförderungsvereins und Vizepräsident von Holzbau Baden-Württemberg, Karlheinz Schmid, gratulierte den Teilnehmern und betonte besonders die Chancen, die eine Weiterbildungsmaßnahme mit sich bringt, denn die Weiterbildung im Handwerk ist immer noch als „wichtigste Säule“ zu betrachten. Er ermutigte die Absolventen die gewonnenen Fähigkeiten einzusetzen und auch zum Kunden zu tragen.

Unter dem Motto „Von Pads und Apps“ zeigte Hauptgeschäftsführer Joachim Hörrmann in eindrucksvoller Weise die Entwicklung des Computerzeitalters in Verbindung mit der heutigen Informationsüberflutung auf, in der der Blick auf den Display zum täglichen Alltag geworden ist und warnte davor sich nicht im „Wald des Wissens“ zu verlaufen. Des Weiteren zeigte er den industriellen Werdegang von der Vergangenheit bis zur Gegenwart auf. Er schilderte, dass heutzutage nicht mehr der Produktionsfaktor Boden im Vordergrund steht, sondern das Humankapital, also die Gehirnleistung des Menschen.

Ähnliche Töne schlug auch der Vorsitzende des Restauratorenverbandes, Jürgen Lauffer, mit seiner Aussage an: „Eine Investition in Wissen bringt die meisten Zinsen.“ Er erinnerte sich daran wie es im ersten Restauratorkurs im Jahre 1985 war und offenbarte, dass die Restaurierung und Denkmalpflege immer noch einen hohen Stellenwert hat.

Im Mittelpunkt der Kursverabschiedung stand natürlich die Überreichung der Zeugnisse und Urkunden an alle Absolventen der verschiedenen Kurse. Alle 87 Teilnehmern in den Kursen Zimmerer für Restaurierungs- arbeiten, Vorarbeiter, Geprüfter Polier und Restaurator im Zimmererhandwerk haben die Prüfungen bestanden, zum Teil mit herausragenden Ergebnissen.
Die diesjährigen Preisträger bei den Zimmerern für Restaurierungsarbeiten waren Rene Feinauer (Zimmerei Eckert, Rottenburg) und Steffen Fortenbacher (Holzbau Faßnacht, Horb).
Bei den Vorarbeitern im Zimmererhandwerk konnten Dennis Wunnenberg (Hoffmeister-Clevere Systeme mit Holz, Lamspringe), Markus Hehberger (Zimmerei Brunthaler, Egelham ), Alexander Schwarz (Zimmerei Luib, Bad Saulgau-Fulgenstadt). Christoph Wostratzky (Zimmerei Lang, Colmberg) und Simon Karg (Zimmerei Zeller, Hindelang) mit ihren Leistungen überzeugen.
Die besten Leistungen im Polierkurs wurden von Christian Koch (Matthäus Schmid, Mietingen) und Florian Schatz (Zimmerei Henke, Balingen) abgeliefert.
Die Kursbesten der Restauratoren waren Markus Ohlinger (Zimmerei Ohlinger, Wangen-Deuchelried), Paul Maichle (Holzbau Dieringer, Rangendingen) und Johannes Beyer (Zimmerei Beyer, Heidenheim).

Die musikalische Begleitung mit Querflöte und Gitarre erfolgte von Frau Bauer und Herrn Böhm von der Jugendmusikschule Biberach.

Die Grußworte der Kursteilnehmer wurden von Erwin Merath (Restauratoren) und Florian Schatz (Poliere) ausgesprochen. Beide sprachen von einer tollen Zeit in Biberach und lobten sämtliche Mitarbeiter und Referenten, von denen sie im Rahmen der Fortbildungsmaßnahme stets unterstützt wurden. Herr Merath beendete sein Grußwort sogar mit den Worten „das kann man nicht besser machen“.

Im Anschluss bedankten sich Bernhard Otto und Michael Rieger für das Zimmerer Ausbildungs Zentrum bei Herrn Rein und Herrn Lichtenfeld von der Firma Metabo für ihre Unterstützung und die gesponserten Maschinen, die bereits in der Aus-, Fort- und Weiterbildung eingesetzt werden.

Zum Schluss sprach Thomas Rothfuß nochmals lobende Worte für die geleistete Arbeit in den vergangenen Monaten aus und dankte allen Referenten, dem CJD sowie sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Unterstützung. Anschließend wurden die 140 Gäste zu einem reichhaltigen Buffet im Restaurantbereich eingeladen.


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