Bildungszentrum Holzbau feiert Abschluss der Fort- und Weiterbildungskurse

Das Zimmerer Ausbildungszentrum und das Kompetenzzentrum Holzbau & Ausbau in Biberach verabschiedete am Freitag, 13. Juli, die erfolgreichen Absolventen der Fort- und Weiterbildungskurse Vorarbeiter Holzbau, Geprüfter Polier Holzbau, Brückenkurs zum Zimmermeister, Polier- und Meisterkurs für Studierende, Zimmerer für Restaurierungsarbeiten und Management im Holzbau.

Markus Weitzmann, Leiter des Bildungszentrums Holzbau, begrüßte die Absolventen, die zusammen mit Ihren Familien, Freunden und Angehörigen nach Biberach gekommen sind. Einen besonderen Dank richtete er ausdrücklich an die Eltern, Familien und Freunde für deren Unterstützung und Begleitung.

Ebenso begrüßte Weitzmann die Ehrengäste Thomas Schäfer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Holzbau Baden-Württemberg, Josef Schlosser, Präsident des Landesverbandes Holzbau Baden-Württemberg, die Handwerkskammer Ulm, vertreten durch Herrn Bernhard Emmert und Frau Anika Baldassarra, Vertretungsprofessor Gerhard Lutz von der Hochschule Biberach, Peter Forster und Wolfgang Heber vom Prüfungsausschuss sowie die zahlreichen Referenten, Prüfer, Ausbilder und das gesamte Team vom Bildungszentrum.

Ein Willkommensgruß der besonderen Art ging an Herrn A. Tisch, den Weitzmann als Urgestein des Bildungszentrums bezeichnete.

Im Fort- und Weiterbildungsjahr 2017/18 wurden 72 Seminare mit 870 Teilnehmer/innen an 545 Seminartagen durchgeführt.

Neue Herausforderungen fordern neue Ideen und neue Seminare – die Digitalisierung ist in aller Munde und hat längst auch im Handwerk Einzug gehalten. Das Bildungszentrum Holzbau entwickelte auch hierzu neue Seminare, um den Betrieben das Wissen und Knowhow zu diesem wichtigen Thema zu vermitteln.

Auch Josef Schlosser ließ es sich nicht nehmen, die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern in Biberach zu begrüßen und gratulierte den Absolventen für die hervorragenden Leistungen. „Biberach hat den Ruf als eine der besten Fortbildungsstätten in der EU“, so Josef Schlosser. Der Beruf des Zimmerers bezeichnete er als „Berufung“ und das erfordert leistungsbereite und gut ausgebildete Arbeiter. Schlosser ermunterte die Absolventen der verschiedenen Kurse zu Eigeninitiative und ermahnte sie, sich und ihrem Handwerk stets treu zu bleiben.

Hauptgeschäftsführer des Verbandes Holzbau Baden-Württemberg, Thomas Schäfer, beglückwünsche die Seminarteilnehmer zu Ihrer Entscheidung, die erhaltenen Talente zu nutzen: Erfolg hänge maßgeblich davon ab, seine Talente und sein Potential zu erkennen und zu mehren. „Sie stehen an der Schwelle zu neuen beruflichen Herausforderungen“, betonte Schäfer. Hierbei sei es wichtig, seine Werte zu kennen und klar zu definieren: So sind Fleiß, Ordnung, Pünktlichkeit, Respekt und Fairness die Grundbausteine eines guten Handwerkers.

„Es kommt nicht auf die Anzahl der Talente an, die man mitbekommen hat, sondern auf die Bereitschaft, mit Mut, Weisheit und seinen Werten die Talente zu vermehren – dieses Gleichnis aus der Bibel gibt Thomas Schäfer den Absolventen mit auf den Weg und das auszuführen, wovon man überzeugt ist.

Bevor es dann zur Zeugnisüberreichung überging, unterhielten die beiden Musikerinnen Anna Kerle und Fiona Skuppin mit ansprechenden Liedstücken.

Thomas Schäfer und die Vertreter der Handwerkskammer Ulm, Berhard Emmert und Anika Baldassarra überreichten den erfolgreichen Absolventen die Urkunden und Zeugnisse.

Eine besondere Auszeichnung in Form eines Buchpreises und eines Bildungsgutscheins erhielten jeweils die zwei Besten aus jedem Kurs:

Vorarbeiter Holzbau und Bauen im Bestand: Alexander Pfeifer (Schenk  Holzbau, 72829 Engstingen) und Thomas Zech (Taglieber Holzbau, 86732 Oettingen)

Geprüfter Polier Holzbau: Dennis Huschke (Zimmerei Holzwurm, 74722 Buchen) und Alexander Schlereth (Eyrich-Halbig Holzbau, 97723 Oberthulba)

Polierkurs für Studierende: Lukas Doll und Steffen Hermann

Brückenkurs zum Zimmermeister: Matthias Müller (Zeller & Jochum Holzbau, 78194 Immendingen) und Marius Beck (Zimmerei Beck, 88677 Markdorf)

Meisterkurs Ingenieure, Architekten und Techniker: Maximilian Frick und Benjamin Klamert

Zimmerer für Restaurierungsarbeiten: Benni Bair (Zimmerei Frank, 80999 München) und Constantin Sattler-Riethmüller (Lauffer, 71272 Renningen)

Das Grußwort der Vorarbeiter übernahm Mischa Kaspar und er bedankte sich bei allen Referenten, allen voran bei Kursleiter Jens Rothfuss für die hervorragende Betreuung und Organisation.  Er habe in Biberach gelernt, was „Zunft“ bedeutet, nämlich Respekt, Kollegialität und das Miteinander. „Hier steckt Kompetenz tatsächlich drin“, so Kaspar.

Auch Jakob Blanz vom Kurs Geprüfter Polier bedankte sich in bayrisch herzhafter Art und Weise insbesondere bei Kursleiter Jens Rothfuss und allen Referenten. Neben all dem umfangreichen Unterrichtsstoff habe man viel Spaß gehabt und gute Freunde gefunden.

Steffen Hermann – Polierkurs für Studierende – war stellvertretend für seinen kompletten Kurs vor Ort, da seine Kurskollegen inzwischen auf Baustellen in ganz Deutschland verstreut sind. Sein besonderer Dank richtete sich an den Ausbilder Andreas Beck und meinte „der Treppenbau war ein besonderes Highlight“. Ebenso ging ein großes Dankeschön an die Kursbetreuer Wolfgang Schafitel und Jens Rothfuss für die stets geduldige und kompetente Beratung und Unterstützung.

Aus dem Brückenkurs zum Zimmerer übernahm Dominik Mareth das Grußwort. „Die Zeit des Wartens ist endlich vorbei“, meinte er und seinen besonderen Dank richtete er an den Kursleiter, Maximilian Schneider, „der immer Zeit und ein offenes Ohr für alle Belange der Kursteilnehmer hatte.“

Der Dank von Tobias Kaiser – Absolvent des Meisterkurses für Ingenieure – richtete sich besonders an den Leiter des Bildungszentrums, Markus Weitzmann, der die Durchführung dieses Kurses freigab, obwohl es nur fünf Seminarteilnehmer waren. Ebenfalls ging sein Dank an alle Referenten, Dozenten und Ausbilder vom Zimmerer Ausbildungszentrum sowie an den Kursleiter, Wolfgang Schafitel, für die gute Organisation, Unterstützung und Vermittlung des umfangreichen Wissens.

„Während unserer Ausbildung im Biberacher Modell haben wir allein im Komzet 139 Tage verbracht und dabei ca. 83,5 Liter Kaffee genossen“, so schmunzelte Tobias Kaiser und bedankte sich beim ganzen Team des Bildungszentrums Holzbau.

Das Grußwort der Zimmerer für Restaurierungsarbeiten richtete Benni Bair an die aufmerksamen Gäste. Er schätzte besonders die kleine Teilnehmerzahl seines Kurses (7 Seminarteilnehmer). Sein aufrichtiges Dankeschön und große Wertschätzung galt dem Kursleiter und Ausbilder Karl-Josef Weber. Er bezeichnete ihn als super Mann, den man nicht genug loben kann. „Herr Weber hat in uns die Liebe und den Respekt zu alten Gebäuden geweckt“.

Das letzte Grußwort kam von Thomas Möhrle, Teilnehmer am Kurs Management im Holzbau. Auch er betonte die hervorragende Intensität durch die kleine Teilnehmerzahl im Kurs. Allen Referenten dankte er für die interessante und professionelle Vermittlung der verschiedenen Themen unter der Kursleitung von Wolfgang Schafitel. Auch dem kompletten Team des Kompetenzzentrums sprach Möhrle seinen Dank aus für die hervorragende und herzliche Betreuung und Verpflegung.

Bevor der Leiter des Bildungszentrums, Markus Weitzmann, zum Schlußwort überging, verwöhnte das Musikerduo die Gäste noch einmal mit einem musikalischen Ohrenschmaus.

Markus Weitzmann überraschte die Ehrengäste Thomas Schäfer und Josef Schlosser ebenfalls mit einem Buchgeschenk, das „Sie sich zwar nicht mit einer Prüfung erarbeitet hätten, wie die Preisträger, aber als Dankeschön für die Unterstützung und Wertschätzung“.

Der Leiter des Bildungszentrums sparte nicht mit Worten des Dankes an alle Beteiligten, den Absolventen, den Familien und Freunden, den Referenten, Dozenten, Ausbildern und Prüfungsausschüssen, der Handwerkskammer und seinem ganzen Team vom Zimmerer Ausbildungszentrum und Kompetenzzentrum Holzbau & Ausbau für das konstruktive Miteinander und die Zusammenarbeit.

 „Danke dass Sie mit Ihrer Wissbegierde nach Biberach gekommen sind. Jetzt ist es wichtig, dass Sie den Holzbau richtig verkaufen. Das habt ihr nun drauf und wir wünschen Ihnen hierzu viel Erfolg“, gab Weitzmann den Absolventen mit auf den Weg.

Beim anschließenden Imbiss im Restaurantbereich konnten sich die Gäste noch rege austauschen und die erzielten Leistungen gebührend feiern.

Das gesamte Team vom Bildungszentrum Holzbau in Biberach wünscht allen Absolventen Erfolg und Freude auf dem weiteren Berufsweg und freut sich, das eine oder andere Gesicht bei einem Seminar in Biberach wieder begrüßen zu dürfen.


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